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Start in die neue Legislaturperiode
Konstituierung des neuen Nationalrats

Der Nationalrat startete am 9. November 2017 als neu gewählte Volksvertretung in die XXVI. Gesetzgebungsperiode – wie eine Amtsperiode der Gesetzgebung genannt wird.
In der Konstituierenden Sitzung des Nationalrats nahmen auch 86 (von insgesamt 183) neue Abgeordnete erstmals ihre Sitze im Redoutensaal der Hofburg ein. Damit schnupperten 47 Prozent der Abgeordneten, also knapp die Hälfte der Abgeordneten, zum ersten Mal Parlamentsluft. Nach der Bundeshymne gelobten alle Abgeordneten ihre „unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung Ihrer Pflichten“.

Die Wahl der PräsidentInnen zum Nationalrat erfolgte bei der Konstituierenden Sitzung in Wahlzellen, also geheim. Zur Präsidentin des Nationalrats wurde Elisabeth Köstinger (ÖVP) gewählt. Auch die Zweite Präsidentin Doris Bures (SPÖ) und der weiterhin Dritte Präsident Norbert Hofer (FPÖ) erhielten in den Wahlgängen die dafür notwendige Mehrheit. Die älteste Abgeordnete und gleichzeitig eine der neuen ist Irmgard Griss mit 71 Jahren, jüngste Abgeordnete ist Claudia Plakolm mit 22 Jahren. Sie ist mit diesem jugendlichen Alter allerdings keine Rekordhalterin, denn 2002 war eine Abgeordnete beim Einzug ins Hohe Haus noch um ein halbes Jahr jünger.
Im neuen Nationalrat sind fünf Klubs vertreten, und zwar die ÖVP (62 Mandate), SPÖ (52 Mandate), FPÖ (51 Mandate), NEOS (10 Mandate) sowie die Liste PILZ (8 Mandate).

Konstituierende Sitzung des Nationalrates©